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Kategorie: Illustration

Es wird wimmelig!

Wenn man ein Bilderbuch macht, dauert es ja immer ein paar Monate, bis alle Bilder und der Text rund sind. Dann kommen die Vorankündiungen, die Vertretermuster, die Marketingarbeit, der Druckereikontakt, Übersetzungen, Druck, Weiterverarbeitung, Auslieferung und so weiter und noch vieles mehr und nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge … und schon ist ein Jahr rum.

So kommt es, dass ich jetzt schon fast alle Bildtafeln für mein neues Buch fertig durchgezeichnet habe, es aber »erst« im Herbst 2021 erscheint.
Verlag, Titel, Plot – alles noch geheim … aber hier kommt wenigstens schon mal ein Preview. Wie ihr seht, wird es wimmelig!

Skizze aus dem Storyboard …

… und so sieht das fertige Bild aus (Klicken macht größer):

Eine große, fremde Stadt

 

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Alle Jahre wieder

Eine moderne Weihnachtsgeschichte von Juli Zeh.

Es ist Heiligabend. Josh und Lena sind total aufgeregt: Die Wunschzettel haben sie längst ausgefüllt. Fehlt nur noch der Weihnachtsspaziergang, bevor sie endlich ihre Geschenke kriegen!

Voller Erwartungen stürmen die beiden ins Wohnzimmer. Aber dann … nichts. Kein Christkind, keine Bescherung. Nirgends. Der totale Reinfall! Dafür erzählt Papa, passionierter Ornithologe, dass ein merkwürdiger, verletzter Vogel aufgetaucht ist.

Auch am nächsten Tag liegen keine Päckchen unterm Baum. Josh und Lena haben eine Vorahnung und einen Plan. Sie besuchen mit Papa und ein paar anderen Kindern die Vogelschutzwarte und erkennen, was die Erwachsenen nicht sehen: Eingesperrt im Käfig, eingewickelt in seine großen Flügel, hockt tatsächlich das Christkind!

Es beginnt ein großes Abenteuer – und die Kinder verstehen, was wirklich zählt.


Rezensionen

»(…) das ist so schön erzählt, dass man zu gern (wieder) ans Christkind glauben möchte.« — Die ZEIT

»Unglaublich kraftvoll und meisterhaft erzählt Juli Zeh diese außergewöhnliche Weihnachtsgeschichte. Hier gibt es keinen Glitzer, kein Tamtam, hier gibt es nur die Liebe, für die das Fest steht. Genau das macht dieses Buch so außergewöhnlich und einzigartig. Lena Hesses atmosphärische Illustrationen runden das ganze ab. Auch sie verzichtet auch Glitzer und auf weiße Schneelandschaften. Stattdessen zeichnete sie die Bilder so, wie wir den Winter hierzulande erleben: grau, kalt und ohne Schnee. Nicht aber ohne Freundschaft. Diese Bilder passen perfekt zur Geschichte und gehen mit ihr eine gelungene Symbiose ein.« — www.jannetts-meinung.de

»… Wie die Kinder es schaffen, das Trampolin mitten in der Nacht zum Stall zu rollen, erzählt Juli Zeh herrlich komisch, und Lena Hesse hat die nächtliche Szene auf einer Doppelseite großartig ins Bild gesetzt.«  — Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche

»Zeh, Mutter zweier Kinder, ist nah an ihrem Zielpublikum und beschreibt authentisch, was in den Kindern vorgeht. Sie schreckt nicht davor zurück, die Kinder Ausdrücke wie geil und Alter verwenden zu lassen, und auch Ninjago darf bei Achtjährigen nicht fehlen. Und genau das macht dieses Buch so liebenswert und echt.«  – Tanja Lindauer, Eselsohr 11/​2020

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Kinder haben Rechte

Zum Weltkindertag hat das Goethe-​Institut Alexandria Walid Taher und mich eingeladen,
die zehn wichtigsten Kinderrechte zu bebildern. Wir waren sofort begeistert. Die Ergebnisse wurden am 20. November 2020 in einer digitalen Ausstellung mit anschließendem Künstlergespräch vorgestellt.
Hier könnt ihr euch meine Bilder ansehen:

Die zehn Kindergrundrechte sind abgeleitet aus den 54 Artikeln, die in der UN-​Kinderrechtskonvention stehen:

1. Gleichheit
Kein Kind darf aus irgendeinem Grund ungerecht behandelt werden.

2. Gesundheit
Kinder haben das Recht auf die bestmögliche Gesundheitsversorgung.

3. Bildung
Für viele Kinder ist Bildung selbstverständlich. Doch weltweit gibt es Millionen von Kindern, die nicht zur Schule gehen können.

4. Spiel und Freizeit

5. Freie Meinungsäußerung und Beteiligung
Kinder haben das Recht, frei zu äußern, was sie denken und fühlen – durch Reden, Zeichnen, Schreiben oder auf andere Art und Weise. Dabei darf aber kein anderer Mensch verletzt oder gekränkt werden.

6. Gewaltfreie Erziehung

7. Schutz im Krieg und auf der Flucht.
Kinder, die aus ihrem Herkunftsland in ein anderes Land fliehen, weil es nicht sicher ist, in ihrem Herkunftsland zu bleiben, sollen gleiche Unterstützung und Schutz erhalten und dieselben Rechte haben wie Kinder, die im jeweiligen Staat geboren wurden.

8. Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung

9. Elterliche Fürsorge
Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Erziehung. Alle Erwachsenen müssen dafür sorgen, dass es Kindern gut geht.

10. Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung

Walid Tahers Zeichnungen findet ihr übrigens hier auf Facebook.

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Hallo, ist hier hinten? – Warteschlangengeschichten

Vom Cover bis zur letzten Seite zieht sich die Warteschlange durch die Stadt. Da stehen zwei Marsbewohner an, ein Pinguin wird gesucht, ein Dieb hat sich eingeschlichen, natürlich wird fleißig telefoniert und gepostet und eine dicke Katze hat bloß viel Fell. Ganz schön spannend: Wofür stellen sich alle so brav an? Zahlreiche Hinweise machen neugierig, manches führt in die Irre oder gar ganz woanders hin.


Making of

Interessiert an der Arbeit hinter den Buch-​Kulissen? Dann empfehle ich diesen Blogbeitrag: »Das Pony braucht noch einen Partyhut«


Warteschlangen während der Pandemie

Richtig Schlangestehen – erklärt am Cover von »Hallo, ist hier hinten?«

 


 

Rezensionen

»… mit Witz, frisch-​fröhlichen Illustrationen und viel Anknüpfungspotenzial an Alltagserlebnisse der Leserinnen und Leser …« — netzwerkvorlesen.de
»Hallo, ist hier hinten? ist ein prima Buch zum Vor- und Zurückblättern, zum Suchen und zum Entdecken, und es eignet sich ganz hervorragend für verregnete Urlaubstage oder langweilige Stunden im Stau.« — Axel Vits, Der andere Buchladen (Köln)
»Und wenn das Buch beendet ist, gibt es eigentlich nur eins: Gleich wieder von vorn zu beginnen. Absolut empfehlenswert!« — Christa Robbers, kidsbestbooks.com
»Anders als das Stehen in der Warteschlange ist Lena Hesses gewitztes Bilderbuch kurzweilig.« — Kirstin Breitenfellner, FALTER
»Es macht unglaublichen Spaß, sich mit dem Buch zu beschäftigen! Es ist nicht damit getan, es zu lesen oder es sich vorlesen zu lassen. Wer genau schaut, macht ungeahnte Entdeckungen!« — Heike Rau, leselupe.de
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Illustrationen für »Alle Jahre wieder« von Juli Zeh

In den letzten Monaten habe ich mich viel im Berliner Umland herumgetrieben. Durch den milden Lockdowns in Deutschland war ans Reisen nicht zu denken, aber man will ja trotzdem mal »raus«. Also (endlich ein gutes) Fahrrad gekauft und von Mai bis Juli tagelang durch Brandenburg, später auch durch Meckelnburg gefahren und mich immer wieder gefragt, warum ich überhaupt in den letzten Jahren immer so weit weg … ihr wisst schon. Wenn doch Berlin nur am Meer liegen würde. Ich müsste nie wieder in ein Flugzeug steigen.
Wie nebenbei konnte ich so wunderbar Motive und Landschaften für ein besonderes Buch recherchieren, welches ich gerade illustriere:
Juli Zeh hat eine  Weihnachtsgeschichte geschrieben. »Alle Jahre wieder« erscheint im Oktober beim Carlsen Verlag und spielt – natürlich – in Brandenburg.
Die zwei Skizzen, die ich hier zeige, haben es am Ende nicht ins Buch geschafft. Aber sie waren eine tolle Grundlage für den visuellen Ton, der im Buch gesetzt werden sollte.

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